Dienstag, 25. April 2017

Ubs

Gestern wollte ich beim Weilburg-landschaft-Marathon nur einen langen Lauf machen, da der Trainingsplan in 4 Wochen erst ausläuft für den IWelt Marathon.

Ist halt dazwischen gerutscht :-D

Ein paar Tage vorher wusste ich das das Tempo so sein wird wie beim geplanten Marathon, 
ob es klappt war was anderes.

Wer nichts riskiert kann nix gewinnen.

Am 23.04 Stand ich dann um 4:30uhr auf um kurz nach 5:00uhr mich Richtung Weilburg zu machen im Taunus-Landschaftspark, nach geschmeidige 1:30std war ich dann an der Festwiese, 
die genaue Adresse hab ich über Facebook erfragt da auf der Page diese nicht Stand.

Ein paar Läufer und einige Mitarbeiter waren schon dort, im Auto oder noch ein paar Dinge absperren  und Aufbauen.






Ein großes Zelt Stand auf dem Platz wo man die Zeit wartend auf die Läufer verbringen könnte oder als Ortsansässiger Trinken und Essen könnte. 
 ich machte noch ein paar Bilder


Um dann 7:20 Uhr mit in den ersten Bus Richtung Arnoldsheim zu starten, 
draußen war es recht frisch, zum Glück war der Bus warm, 
da es ein Punkt zu Punkt Marathon war ist der Bus ca. 50min zum Start gefahren, 
bei die Strecke die er fuhr dachte ich nur das wird 
nicht nur ein "bergab" gelaufen so viele Hügel wie wir rauf runter führen.

Am Start angekommen könnten wir problemlos und sehr schnell 
unsere Unterlagen in der Sporthalle abholen.

Es gab das Jubiläum Shirt ein paar Werbungen ein großen Müllbeutel 
für alle Sachen zum Rücktransport zum Ziel und ein Stoffbeutel.


Ich traf noch zwei Veganer die ich auf Facebook schon kannte 
und vom Schlappeseppellauf, zusammen bei Läufen waren wir schon nur gekannt haben wir uns nicht :-)

9:30 Uhr war der Start kurz vorher gingen wir dann Raus ins Kühle 
5,8grad sagte der Veranstalter wären es, die ,8 machten es auch gleich viel wärmer :-)

Mit einer Ansprache und Jubiliere zu Ehren die ein spezielles Shirt 
bekammern machten wir uns dann 

1 min nach halb mit deinen lauten Donnerknall auf dem Weg.

Es ging aus dem Ort in einem recht schnellen Tempo da es bereits Bergab ging, 
ich versuchte mein Tempo etwas zu drosseln aber lief mit nicht zu niedrigen Puls. 

Am Anfang ist es, bei ich vermute um die 400 Starter (368), recht eng 
da es nur auf kleine Straßen/ Radwege/ Feldwege ging.

Ein paar unerfahrene zogen dann gleich das Tempo hoch, 
was ich am Anfang auch machte aber jetzt nicht mehr, man lernt 


Nach kaum 25min und ca 5km war schon die erste Verpflegungsstation erreicht 
welche ich noch ausließ, Getränke gab es alle 5 km ab km 20 kamen noch Bananen dazu. 

Cola und Apfelschorle übrigens sehr Lecker gewesen stilles Wasser Danke.

Am Anfang waren die Gedanken km 5 geht's stark bergauf 
(laut Diagramm) gehe ich oder laufe ich?  am Hügel angekommen dachte ich 

Mumpitz hier bei uns daheim sind schlimmere Hügel das läufst du, 

ich schaute das mein Puls unter 180 blieb und lief es erstaunlich mit 5:30min/km hinauf 
und konnte einige Hinter mir lassen.

Insgesamt überholten mich auf der ganzen Strecke nur 5 Personen mit einen Nr. 309 versuchte ich mein Tempo zu erhöhen bzw mich daranzuhängen,
noch 3-4km zog der mich, bis es aber nicht mehr ging, danke.


Die Strecke an sich ging Bergauf und Bergab ein paar wilde Teilabschnitte gab es hoch wie runter, laut GPS Daten sollte es zum Schluss auch Bergab gehen das war so minimal 
das man es kaum Spürte

Durch ein paar Dörfer ging es wo einige Menschen uns anfeuerten 
und an Getränke Stände war recht viel los Kinder halfen beim anreichen.

An km 21, Hälfte :-) Stand ein Schild Verpflegung in 200m 
ich bog um die Ecke und 
zupp war der Stand, aber recht weit weg von der Laufstrecke dachte mir was soll Das? 
Näher ankommend sah ich: 
nur Kuchen drauf keine Becher niemand reicht was, hää 

Schaute nach vorn aaah da war der Richtige Stand den ich erst gesehen habe war wohl die Startverpflegung für die Halbmarathonis :-)


Ab da fing ich ein neues Lauf Konzept an 
Herunterzählen und nicht die Km beachten. 

Nur noch 20, 19, 18 .... 

Es bringt wirklich was.

Ich fing auch an mich gedanklich mit meinen Körper zu sprechen, Beine alles ok Bauch? 
Kopf alles prima.

Durch Joga weiß ich, locker bleiben Arme ausschütteln ab und an und Zunge ist sie Locker? 
Immer schön nach unten legen. 
Hilft!


Km 30 war im Fluge vorbei da dachte ich an Linda das sie am kommenden Wochenende ihren ersten Halben Läuft ob sie auch so locker dann drauf ist wie ich heute. 
Ich musste grinsen, glaub nicht.

Zwischendurch ging es wieder mal Bergauf und voll der Wind kam von vorn was ein Ruf von mir "versa... Sch... was soll das" sehr Laut aus mir kam

So bei Km 31 ca. Überholte ich den ersten Halbmarathoni den ich, wie immer anfeuere, 
das gehört sich so

Km 31 km 32 alles Super km 35 und schon da kurz vorher war ein Helfer der jeden zurief jetzt noch was Trinken es ist wichtig. 

Ein leichten Brand hätte ich, hatte bis her immer kleine schlucke Wasser genommen, 
hier dann was mehr, 
Fehler Bauch fühlte sich danach komisch an, drücken. 
Ich versuchte mit mein Mantra und andere Gedanken mich davon zu lösen. 
Es klappte


Km 36: mm schaffe ich es unter 3:30 Std? Ich rechnete die Pace zur vorhandenen Zeit, 
könnte km 37 rechnen 
Km 38: jeden Km rechnete ich knapp aber wird 
Km 39: oh schitt das wird sehr knapp. 

Meine gefühlte Pace war noch knapp über 5:00min/km aber Blick auf die Uhr ich war eher bei 5:30min/km das wird zu Eng.

Ich im Gedanken: es geht Bergab!!! und jeder noch so kleine abwärts Bewegung ausnutzen 
mit erhöhen der Pace, 
es klappte.


Km 40: Beine waren im Ausnahme Zustand und riefen schon förmlich, 
Kopf war locker entspannt und wusste das schaukeln wir heute, 

erste mal übrigens das ich keine Gedanken hätte "Warum" 

Auch der Mann mit dem Hammer hätte mich erst im Ziel erreicht.


Ich musste die Pace hochhalten 2 km 1,8km 1,7 jeder Schritt es wird klappen 
sehr knapp aber es wird. 

Ein Schild 41km 1,2km noch 6min Zeit, laut Uhr, man ist das knapp, 

Zieh 

Hoffe kein Hügel, 

Sch..  doch ein kleiner Zieh 

42 km: nur noch 200m ich schaute auf die Uhr 3:28:10min jear es wird klappen.
Beine wie immer durch ein Wunder alles gut ich klatschte in die Hände um ein paar von den einigen Zuschauern noch zum Jubeln anzuregen und riss beide Arme mit Stolz und zufrieden im Ziel in die Höhe.


3:28:44 Std



Danach war der Hammermann da und zog mich auf dem Boden. 

Paar sec. später ein Helfer ob alles Ok ist 
die vom Roten Kreuz würden sich über Arbeit freuen. 
Dies verneinte ich und sagte das ich den Gefallen ihn nicht machen werde.


Relativ im Gegensatz zu anderen Läufen ging ich dann zum Getränke Stand und zog mir nach und nach fast 1 Liter Apfelsaftschorle hinter die Kiemen.

Unterhielt mich noch mit ein paar die mich überholt haben und über ein Lauf im kommenden Jahr. 
Beim Auto angekommen war eine Frau, zwei Autos weiter, locker ein Brötchen am essen 
die auch schon morgens im Auto sass, 
nein die war auch eine Marathon Frau
 aber so locker wie die da war war es bestimmt eine der ersten im Ziel, 
bestimmt wieder jemand bekanntes und ich erkannte die nicht.


Ich zog mich um Trockene Kleidung an und Tel nach Hause 
um dann auch langsam mein Kreislauf der etwas Zitterte wieder im Einklang zu bringen.

Bei der herfahrt Morgens sah ich eine Ortsbrauerrei  
ich hoffte ein Bier von der zu erhaschen, war leider nicht so, ich trank dann halt ein anderes Alkoholfreies Siegerweizn.

Der ganze Lauf hat mir gezeigt das der Kopf ganz viel verderben und verbessern kann,
 ich nutzte die Kraft

Die Verpflegung Stationen waren sehr gut mit den angebotenen Sachen 
selbst nutzte ich nur noch Wasser, essen bringt eh nix bei der Pace und Länge

Die Straßen überquerungen waren sehr vorbildlich abgesperrt 
mit Polizei und Feuerwehr, 
Abzweigung im Wald waren mit Ordner oder nur Flatterband gekennzeichnet 
und jeder Kurve wurde mit riesigen weißen Pfeilen auf dem Boden markiert. 
Verlaufen unmöglich

Strecke an sich war schön Landschaftlich an einen Fluss und im Wald 
wobei ich ja eher nur für mich war und dies weniger betrachtete.
 Evtl fahre ich es mal mit dem Rad.

Vielen Dank für die Veranstaltung und den vielen Helfern 


DANKE